2014 - 2015               Pfusch Baustelle

 

Ein Performance Projekt mit Nataša Mackuljak, Ivana Marjanović, Vinko Nino Jaeger, Anna Knapp, Barbi Marković, Zeynep Sarıkartal, Claudia Tomassetti und Amina Hassan Wiedeschitz. 

               

Garage X/Eldorado und brut, Wien, Österreich. 

 

pfusch baustelle

 

 

Für Pfusch Baustelle entwickelte ich Pfusch Gender. Pfusch Gender unterstellt ironisch allen Gendervarianten, daß sie fehlerhaft und schlecht gemacht sind. Pfusch Gender verpfuscht Gender lustvoll in der Reproduktion einer „perfekt“ gemachten Arbeit der Heteronormativität und Zwei-Geschlechter-Ordnung.

 

PFUSCH BAUSTELLE - 17. 01. 2015 - Brut Konzerthaus


(Deutsche Version siehe unten)

PFUSCH BAUSTELLE

performance in German and English

In the framework of  kültür gemma!’s performative presentation: Between the big prison, the Wienerlied, building site, the desk and the Pfusch.

Saturday 17. 01. 2015

Brut Konzerthaus

Lothringerstraße 20

1030 Vienna

The event starts at 18h. Detailed programme attached!

Free tickets must be reserved at office@kueltuergemma.at.



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Here comes the Pfuscher

Takes no strait lines

Legal, illegal, ist egal

Fixes issues of all kinds

Legal, illegal, ist egal


We are inviting you to our performance, the outcome of our explorations of the worlds of FUŠ*!

Relax and pfusch yourself over the limit, and come along!

For more information visit http://pfuschbaustelleproject.wordpress.com/

Authors: Anna Knapp (choreographer & dancer), Vinko Nino Jaeger (artist), Nataša Mackuljak (performer), Ivana Marjanović (author), Barbi Marković (writer), Zeynep Sarıkartal (musician) and Claudia Tomassetti (artist)

Assistant: Amina Hassan (artist)

The project is initiated by Nataša Mackuljak and Ivana Marjanović in the framework of Ivana Marjanović’s fellowship by kültüř gemma! 2013 (www.kueltuergemma.at) and diverCITYLAB scholarship (www.divercitylab.at). Additional support: ÖH and Bundeskanzleramt Österreich.

Pfusch Baustelle is a performance project related to our own (individual and collective) FUŠ stories and experiences. In April an open call for participants was released. Without audition or selection, all interested persons joined it, forming a group of authors coming from different art disciplines and backgrounds. The process of creative research on the concept and practices of “pfusch" led to the collectively and horizontally produced theatrical performance.



* Pfusch in German language means careless and slovenly performed work or illegalized work. In Serbo-Croatian language it means badly done work or product, bad copy of an original, lacking quality. Fušer (Pfuscher), besides those negative connotations means as well „majstor _ka kvariša“ which in English would be in a literal translation artisan who breaks things, makes them not working (in German wortwörtlich: Meister_in Kaputtmacher_in) but does that out of desire to repair or invent.


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PFUSCH BAUSTELLE

Performance auf Deutsch und English

Im Rahmen der performativen  Präsentation, organisiert von kültür gemma!:  Zwischen großem Gefängnis, Wienerlied-Baustelle, Schreibtisch und Pfusch.

Samstag, 17. Jänner 2015

brut im Konzerthaus

Lothringerstraße 20, 1030 Wien

Die Veranstaltung fängt um 18 Uhr an. Detalliertes Program im Anhang.

Eintritt Frei! Karten müssen bei office@kueltuergemma.at reserviert werden.



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Here comes the Pfuscher

Takes no strait lines

Legal, illegal, ist egal

Fixes issues of all kinds

Legal, illegal, ist egal


Wir laden Sie zu unserer Performance ein, dem Ergebnis unserer Auseinandersetzung mit den Welten des FUŠ*!

Relax and pfusch yourself over the limit, und komm mit!

Um mehr Informationen zu erhalten, besuchen sie uns unter http://pfuschbaustelleproject.wordpress.com/

Autorinnen und Autoren: Anna Knapp (Choreographin und Tänzerin), Vinko Nino Jaeger (Künstler), Nataša Mackuljak (Darstellerin), Ivana Marjanović (Autorin), Barbi Marković (Schriftstellerin), Zeynep Sarıkartal (Musikerin) and Claudia Tomassetti (Künstlerin)

Assistenz: Amina Hassan (Künstlerin)

 

Das Projekt wurde von  Nataša Mackuljak und Ivana Marjanović initiiert. Ivana Marjanović wurde durch ein Stipendium von diverCITYLAB ( www.divercitylab.at) und dem fellowship program von kültüř gemma! 2013 (www.kueltuergemma.at)  unterstützt dieses Projekt zu realisieren. Zusätzliche Unterstützung erfolgte durch: ÖH und dem Bundeskanzleramt Österreich.

Pfusch Baustelle ist ein Performance-Projekt, das im Verhältnis zu unseren eigenen (individuellen und kollektiven) FUŠ Geschichten und Erfahrungen steht. Es begann im April 2014 mit einem open call nach Teilnehmer_innen. Ohne Vorsprechen oder Selektion nehmen seitdem alle interessierten Personen an dem Projekt teil. In Folge formierte sich eine Gruppe von Autorinnen und Autoren mit unterschiedlichem Hintergrund aus verschiedenen Kunstbereichen. Der Prozeß des kreativen Recherchierens und praktischen Ausübens von "Pfusch" führte zu einer theatralen Performance die in Folge der kollektiven und  horizontalen  Zusammenarbeit entstand.

 


*  Pfusch im Deutschen bedeutet achtlos, schlampig ausgeführte Arbeit oder auch  illegalisierte Arbeit. Im Serbokroatischen steht das Wort für schlecht gemachte Arbeit, eine schlechte Kopie eines Originals oder ein Produkt mit mangelhafter Qualität.  Abgesehen von dem negativen Beigeschmack, kann Pfuscher genausogut "majstor _ka kvariša" bedeuten, was wörtlich übersetzt in etwa so viel bedeutet wie „Meister _in Kaputtmacher“, jemand der Dinge zerstört,  jedoch tut sie dies mit der Absicht sie zu reparieren oder neu zu erfinden.